Was ist Furoshiki überhaupt? Und wie kann man es im Alltag nutzen? Dörte Kelm, Gründerin von Fien’ Tüch, einem Label für nachhaltige Textilien aus der Nähe von Lüneburg, erklärt die japanische Verpackungskunst und berichtet wie leicht sich Furoshiki im Alltag verwenden lässt – zum nachhaltigen Verpacken, Tragen und Gestalten.
„Vor einigen Jahren hörte ich selbst zum ersten Mal von Furoshiki“, berichtet Dörte Kelm. „Auf der Suche nach Inspiration für nachhaltige Produktideen stieß ich in einer Zeitschrift auf einen Artikel über einen kleinen Laden in Tokio, der Furoshiki-Tücher verkauft. Das machte mich neugierig.“
Ein Furoshiki ist ein quadratisches Tuch, das in Japan seit mehr als 1000 Jahren zum Verpacken von Gegenständen und Geschenken genutzt wird. Ursprünglich bewahrte man darin Badesachen auf. Der Name setzt sich aus den japanischen Begriffen „furo“ (Bad) und „shiki“ (Tuch) zusammen.

Heute dient Furoshiki nicht nur als nachhaltige Geschenkverpackung, sondern auch als praktischer Alltagsbegleiter. In Japan verpackt man darin zum Beispiel eine Bentobox fürs Mittagessen. Man knotet daraus eine Tasche oder nutzt das Tuch als wiederverwendbare Verpackung für Einkäufe. Darüber hinaus lässt sich ein Furoshiki als Halstuch, Tischdecke, Stoffserviette oder Wandbild verwenden. So ersetzt ein einziges Tuch viele kurzlebige Produkte.

„Traditionell bestehen Furoshiki Tücher aus Baumwolle oder Seide, da sich diese Stoffe besonders gut falten und knoten lassen“, erklärt die Gründerin. Grundsätzlich eigne sich aber jeder Stoff – wichtig sei nur, dass Materialstärke und Festigkeit zum jeweiligen Verwendungszweck passten.
Ein Furoshiki ist langlebig, vielseitig und wiederverwendbar – genau das macht es so nachhaltig. Wer Geschenke umweltfreundlich verpacken möchte, spart mit einem Tuch langfristig Verpackungsmüll und Ressourcen. Mit den Tüchern von FIEN’ TÜCH geht Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter. Neben der Nutzung spielen auch faire Herstellung und soziale Verantwortung eine zentrale Rolle.
Verwendet wird ausschließlich Bio-Baumwolle, bedruckt mit umweltfreundlichen Farben. Genäht werden die Tücher von Menschen mit Handicaps in einer sozialen Einrichtung. Die gesamte Produktion findet in Deutschland statt – kurze Wege, Transparenz und persönliche Zusammenarbeit inklusive.
Der Name FIEN’ TÜCH stammt übrigens aus dem Plattdeutschen und bedeutet „feines Zeug“. Und feines Zeug ist ein Furoshiki allemal – eine nachhaltige Geschenkverpackung mit Seele.

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