Weihnachtsgeschenke für Kunden

Gastbeitrag von

Logo Hilke Barenthien

In zwei Monaten ist Heiligabend. Bei vielen Unternehmen ist das Thema “Weihnachtsgeschenke für Kunden” schon kein Thema mehr. Für alle die, die sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben, hat Hilke Barenthien einen Gastbeitrag für GESCHENKMAMSELL geschrieben. Mit vielen Tipps – und Ideen.

Einmal im Jahr werden an allen Ecken Geschenke verteilt. Große und Kleine. Ich bin selbstständige Grafikerin und keine Steuerberaterin. Bitte schließe Dich bevor Du viel Geld für Geschenke ausgibst mit deinem Steuerberatenden kurz. Es gibt da ein paar Regeln zu. Über 10 € müssen die Belege klar dem Beschenkten zuordenbar sein, bis 35 € pro Person und Jahr sind sie absetzbar und ab 60 € muss der Beschenkte sie in seiner eigenen Steuer angeben. Außerdem gibt es noch Unterschiede, ob der Betrieb beschenkt wird oder ein Mitglied desselben.

Und dann gibt es noch Firmen, die ihren Mitarbeiten die Annahme von Geschenken egal welcher Art verbieten. Gerade im öffentlichen Dienst kann schon ein Kugelschreiber zu viel sein. Es gibt aber auch Privatunternehmen, die da strenge und sehr klare Regeln zu haben. Bitte informiere Dich dazu vorher, damit Du nicht einen geschätzten Mitarbeiter in eine schwierige Lage bringst.

Genug der Vorrede. Was kannst Du Deinen Kunden schenken?

Kalender

Ein absoluter Klassiker auch im digitalen Zeitalter. Egal ob als Tischkalender, als Buch oder für die Wand, Kalender erfreuen sich immer großer Beliebtheit. Sie sind gut ans eigene Unternehmen anzupassen, dem Betrachter ständig vor Augen und günstig zu bekommen (Abhängig vom Modell natürlich).

Adventskalender

Ich gebe zu, ich bin da Kind geblieben. Ich bestehe auf meinem Kalender im Advent und auch für meine Kinder mache ich da einen ordentlichen Aufriss draus. Die freuen sich dann mehr über so einen blöden Merchandising-Kalender von irgendeiner nervigen Fernsehsendung. Du siehst: Auch Erwachsene sind da wild drauf. Und warum nicht das Weihnachtsgeschenk weit vor Weihnachten verschenken und in der Zeit der Vorfreude dauerpräsent sein? Ähnlich den Jahreskalender gibt es auch Adventskalender in allen Formen und Ausführungen. Als Postkarte, mit und ohne Schokolade (mein Favorit – der sprengt allerdings den finanziellen Rahmen – ist einer bei dem man am Ende ein kleines Werkzeugset zusammen hat), zum hängen, stellen, legen  …

Getränke

Inzwischen gibt es vermutlich nichts mehr, was sich nicht mit dem eigenen Firmenetikett bedrucken lässt. Gerne, gerade zu Weihnachten, wird eine gute Flasche Rotwein verschenkt. Mineralwasser ist nicht so beliebt, ginge aber auch. Doch wie wäre es mit einer eigenen Teemischung, Kakao oder Kaffee? Auch die lassen sich in hübschen Verpackungen individuell zusammenstellen und mit eigenen Etiketten versenden.

Süßes

Wolltest Du nicht schon immer mal deine eigene Schokolade kreieren und alle damit süchtig machen? Okay, dafür musst Du wohl Chocolatier werden. Es gibt allerdings einige Firmen, die in sehr kleinen Mengen, teilweise schon als Einzelstücke, selbst zusammen gestellte Schokoladen anbieten. Wenn Du dann noch eine eigene Verpackung möchtest, musst Du größere Mengen abnehmen. Doch werde doch einfach kreativ und bau eine eigene Umverpackung.

Herzhaftes

Nicht alle stehen auf Schokolade und andere Naschereien. Als Alternative sind Nussmischungen (Achtung, es gibt viele die allergisch reagieren) oder Gemüsechips eine Idee. Für größere Gaben gibt es auch Fertigmischungen für Risotto und Co. Die lassen sich auch gut selber machen und geben dann dem Geschenk noch etwas persönliches mit.

Selbstgemachtes

Wenn Du gerne in der Küche hantierst oder bastelst und nicht unendlich viele Kunden hast: Selbermachen ist voll im Trend. Doch sei gewarnt, es kostet mehr Zeit, als man denkt. Und es gibt noch tausende Kleinigkeiten, an die man außerdem denken muss. Angefangen bei der Verpackung.

Wir haben ein Jahr Gläschen mit Marmelade verschickt. Das kam total gut an und auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, es gibt immer noch Kunden denen das in Erinnerung ist.

Nachhaltiges

Damit bist Du voll im Trend von Fridays for Future und Co: Obst- und Gemüsebeutel. Beutel aus zertifizierter Bio-Baumwolle zum Abwiegen von Obst oder Gemüse als Ersatz die ganzen Plastikbeutel bedruckt mit deinem Logo. Damit setzt Du direkt ein Zeichen, welche Werte Du vertrittst und bist bei jedem Einkauf mit dabei.

Spielkram

Eine Weile wollte jeder USB-Sticks verschenken. Inzwischen sind die so was von out. Das geht größer und schneller. Noch beliebter als externe Festplatten im Mini-Format sind Adapter für die unterschiedlichen Handyladekabel. Oder Zusatz-Akkus für Handys. Auch schön sind Induktionsladegeräte. Ohne Kabel laden reduziert auch das lustige Kabelwirrwarr.

Home Office

Immer mehr Menschen arbeiten von Zuhause aus. Damit werden Coffee-to-Go-Becher weniger genutzt, dafür wird eine motivierende Kaffeetasse wichtiger.

Was immer Du verschenkst, ein paar Dinge solltest Du beachten:

  1. Mach Dir am besten eine Liste, wenn Du alles beschenken möchtest. Damit lässt sich ganz gut eingrenzen, welche Art von Geschenk überhaupt in Frage kommt, den viele Produzenten haben Mindestabnahmemengen. Vergiss dabei die Menschen nicht, die Dir im Laufe des Jahren geholfen haben, Dienstleister, Lieferanten und Mitarbeitende.
  2. Mache Dir Gedanken, was Du ausgeben möchtest. Das Produkt alleine ist ja nicht alles. Dazu kommt eine Karte, die Umverpackung, vielleicht noch Verpackungsmaterial damit nichts kaputt geht, Versandkosten und GANZ WICHTIG Deine Zeit. Den Eingangs erwähnten Steuerberater nicht vergessen.
  3. Und überlege Dir, wie deine Geschenke zu deinen Kunden kommen. Wenn Du sie ihnen in die Hand drücken willst, ist es einfach. Sollen sie verschickt werden, mache Dich schlau über Verpackung (auch hier gibt es gesetzliche Regelungen), Versand und wie Deine Geschenke zum Versanddienstleister kommen.
  4. Hast Du das alles zusammen, kannst Du Dir Gedanken über das eigentliche Geschenk machen und deine Suche dabei schon ganz gut eingrenzen.

Nach Geschlechtern zu verschenken kommt dabei immer seltener gut an. Die Idee, alle Frauen bekommen eine Tafel Schokolade und alle Männer ein technisches Spielzeug, kann Ärger geben und das wäre sehr gegen die Idee eines Kundengeschenks. Wenn Du unterschiedliche Dinge geben möchtest, solltest Du dann wirklich individueller werden und genau hinsehen, was passt zu wem. Ansonsten gilt das Gebot der Gleichheit und weil Vorgesetzte immer gleicher sind, bekommen sie vielleicht noch eine Kleinigkeit extra.

Du konntest bestimmt die ein oder andere Idee mitnehmen. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei, deinen Kunden eine Freude zu machen.

 

Über die Autorin ...

Hilke Barenthien

Hilke Barenthien

Hilke Barenthien verhilft Dir –  als Mediengestalterin und Social-Media-Managerin – zu Deinem professionellen und einheitlichen On- und Offline-Auftritt.
https://www.hilkebarenthien.de/

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