Papeterie made in Hamburg: Rapü Design

Nach Frau Schnobel Grafik ist Rapü Design das zweite Label der Wahlhamburgerin Martina Olonschek. Auf die Frage, wie sie das Label beschreiben würde, weiß die 33-jährige nicht direkt eine Antwort. Nach kurzer Pause sagt sie: „Bunt. Und dennoch clean.“  Weitere Wörter, die einem beim Blick aufs Produktportfolio einfallen? „Detailverliebt. Charmant. …“

Sprechblase Werbung

Frau Schnobel Grafik goes international

Martina hat eine ungefähre Vorstellung davon, wo die Reise mit Rapü Design hingehen soll. „Ich wünsche es mir noch etwas hochwertiger als Frau Schnobel Grafik. Das zeigt sich zum Beispiel an der Qualität des Papiers auf dem gedruckt wird. Das ist stärker“, erklärt sie. Außerdem möchte die Mediengestalterin internationaler werden. „Gute Idee, sich dann einen Namen mit einem Umlaut zu geben“, frotzelt die Blondine.

Tja, was soll man machen, wenn man sich in einen Namen verliebt hat?!

Die Internetseite von Rapü Design auf dem Mac

Rapü Design: Namefinding nach Olonschek

Die Technik mit der die Mediengestalterin die Namen ihrer beiden Label entwickelt hat, benötigt unbedingt einen eigenen Begriff: Wie wäre es mit Namefinding nach Olonschek?! Der Name von Frau Schnobel beispielsweise hat seinen Ursprung in einem Songtext von Herbert Grönemeyer. Auf ihrer Website schreibt Martina: „Danke Herbert! Danke, dass du so nuschelst: Nordisch nobel – Neue Schnobel – Frau Schnobel.“ Einfach großartig

Rapü Design hat eine ähnliche Geschichte. Auf der Suche nach einem Namen für das neue Label fiel Martina ein Wort ein, das sie irgendwann einmal auf einer Baumwolltasche entdeckt hat, die ihr Freund Max im Kindesalter im Auftrag seiner Mama bemalt hat. Auf der Tasche zu sehen: Betten mit Menschen, über den Menschen schwebt jeweils eine Sprechblase mit dem Wörtchen „Rapü“. „In Comics steht dort immer ‚ZZZZZZZ’“, sagt sie. „Rapü ist eindeutig charmanter.“

Wie auch bei Frau Schnobel Grafik erklärt Martina auf der Website von Rapü Design wie es zu dem Namen kam: „Rapü beschreibt übrigens eine Tätigkeit, bei der mir schon ganz wohlig wird, wenn ich nur daran denke: Schlafen – am besten geräuschvoll. Rapü machen … hach.“

Große Hamburgliebe

Das erste Produkt von Rapü Design ist ein gigantischer Hamburg Artprint. Alle 104 Stadtteile der Hansestadt hat die Wahlhamburgerin auf ein Poster in der Größe von knapp 100 cm x 120 cm gebracht. Und für diejenigen, die über nicht so viel Platz in den vier Wänden verfügen, gibt es einzelne, kleinere Drucke der Hamburger Bezirke.

Klein, aber oho!

Die Stadtteilposter sind genauso detailverliebt, wie der große Hamburg Artprint.

Hamburg-Artprint von Rapü Design

Postkarten nach Art des Hauses

Zum aktuellen Portfolio gehören außerdem toll illustrierte Postkarten mit Wortwitz. Weiteres ist in Arbeit.

Jetzt neu! Der 2020 Kalender von Rapü Design

Premiere! Für 2020 hat Martina erstmalig einen Kalender entworfen. Genauer gesagt, sogar zwei, denn bei dem Kalender handelt es sich um einen Wendekalender. Praktisch gemacht. Mit vielen kleinen Details.

Bestellen kannst du den Kalender hier.

PS: Rapü Design ist übrigens auch auf Facebook und Instagram.

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2 Kommentare zu „Papeterie made in Hamburg: Rapü Design“

  1. Hach, Danke für diesen schönen Text über Rapü Design, Melanie!
    Jetzt bin ich noch einmal mehr motiviert, endlich den Punkt “Weiteres ist in Arbeit” anzugehen.

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