fünf Bücher ... die ich immer wieder gerne verschenke

Weihnachten 2018 lagen Bücher auf Platz 2 im „Was ich zu Weihnachten verschenke“-Ranking von Statista. Doch welches Buch sollte man wem schenken? In der neuen GESCHENKMAMSELL-Reihe „Fünf Bücher …“, verraten Leserinnen und Leser, welche Bücher sie gerne weitergeben.

Ich selbst, Melanie Sommer aka GESCHENKMAMSELL eröffne die Reihe und hoffe, viele weitere Mitschreiber zu finden. Zu mir: Ich bin eine Leseratte, ein Bücherwurm, eine Vielleserin. Und doch gibt es nicht so viele Bücher, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Und die ich immer wieder gerne verschenke. Hier meine Klassiker …

PS: Und ja, auch meine Liste wächst und wächst. Aber diese hier halten sich seit Jahren!

Du liest – und verschenkst – auch gerne Bücher?! Und hast Lust einen Beitrag darüber für GESCHENKMAMSELL zu schreiben? Ich freue mich auf deine Mail.

GESCHENKMAMSELL aka Melanie Sommer liest.

"Irgendwie anders" von Kathryn Cave und Chris Riddell

“Irgendwie anders” ist ein Kinderbuch, das mich schon seit vielen, vielen Jahren begleitet. Entdeckt habe ich es auf der Kinderbuchmesse in Oldenburg. Aufmerksam darauf geworden bin ich durch die Auszeichnung “UNESCO-Kinderliteratur-Preis für Toleranz 1997″.

In dem Kinderbuch geht es um Irgendwie Anders, der irgendwie anders ist. Keiner möchte mit ihm spielen. Bis irgendwann ein Etwas vor der Tür steht, das meint, es sei wie er. Erst möchte Irgenwie Anders nicht mit dem Etwas spielen. Letztlich besinnt er sich eines Besseren – und die beiden werden beste Freunde.

Das Kinderbuch zeigt, wie schnell wir unsere Vorurteile zur Hand haben. Und was passiert, wenn wir sie ignorieren. Ein Buch, das heute noch genauso aktuell ist wie zu der Zeit als es erschienen ist.

"Der kleine König Dezember" von Axel Hacke und Michael Sowa

Was wäre, wenn das Leben andersrum verlaufen würde? Wenn man groß und allwissend geboren würde? Und im Lauf des Lebens immer ein bisschen kleiner und unwissender werden würde? So ist die Welt des kleinen Königs Dezember. Dort liegt die Kindheit am Ende des Lebens.

“Der kleine König Dezember” ist ein wunderbares kleines Büchlein, dass dazu einlädt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ich bin der Meinung, jeder sollte dieses Buch kennen!

"Die Stadt der Blinden" von José Saramago

“Die Stadt der Blinden” von José Saramago hat bei mir einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zum einen, weil ich eine umfangreiche Hausarbeit über das Werk des Literaturnobelpreisträgers von 1998 geschrieben habe. Zum anderen, weil das Buch einfach beeindruckend ist. Zugegeben, Saramagos Werk ist nicht ganz einfach zu lesen, denn der Portugiese hat es – zumindestens in diesem Buch – nicht so mit Satzzeichen, auf Anführungszeichen verzichtet er komplett. Hat man sich aber erst mal an den Stil gewöhnt, lässt einen das Buch nicht mehr los.

Zur Handlung: Die Ampel springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen, der Fahrer ist von einer Sekunde auf die nächste erblindet: Er sieht nur noch Weiß. Ein Mann bringt den Erblindeten nach Hause – und stiehlt den Wagen. Kurze Zeit später ist auch er blind.  Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert: Brutal. Die Erblindeten werden in ein leerstehendes Irrenhaus gebracht. Doch es gibt eine Sehende unter ihnen, die die Krankheit nur vorgetäuscht hat, um bei ihrem Mann zu bleiben …

Ein Buch, das fasziniert, erschreckt und zum Denken anregt: Werden Menschen im Katastrophenfall wirklich zu solchen Monstern?

"Selma" von Jutta Bauer

“Selma – das Schaf” ist ein Buch, das glücklich macht – und Achtsamkeit lehrt. Und das auf eine ganz simple Art und Weise. Auf die Frage “Was ist Glück?” erzählt der große Widder die Geschichte von Selma. Er schildert ihren Tagesablauf. Und gibt ihre Antwort wieder auf die Frage, was sie tun würde, wenn sie mehr Zeit hätte. Und wenn sie im Lotto gewinnen würde. Die Erkenntnis am Ende des Buches: Es sind die kleinen, alltäglichen Dinge, die glücklich machen.

"Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch" von Stephen C. Lundin, Harry Paul und John Christensen

Es gibt kein Buch, dass ich öfter verschenkt habe als “Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch”. Und das, obwohl ich Sachbüchern eher selten etwas abgewinnen kann. Aber dieses Buch ist anders. Es ist eher ein Roman, der Wissen transportiert. Wissen darüber, wie man die eigene Freude und die anderer an der Arbeit steigern kann. “Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch” ist kurzweilig, humorvoll, überaus sympathisch und sollte in jedem Haushalt stehen.

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